Esch
Die Reinigung der Erinnerung – eine Putzaktion der etwas anderen Art
Die „Frënn vum Resistenzmusée“ und einige freiwillige Helfer trafen sich vor einigen Tagen, um die in Esch verlegten Stolpersteine zu polieren. Seit 2013 erfüllen die Stolpersteine die Escher Straßen mit Bedeutung und erinnern uns an die Ermordeten des Nationalsozialismus, insbesondere der jüdischen Bevölkerung.
Mehrere Freiwillige Helfer nahmen sich auf Initiative der „Frënn vum Resistenzmusée“ der Reinigung der Stolpersteine an Foto: Editpress/Simone Mathias
Bei den Stolpersteinen handelt es sich um kleine, quadratische Messingmahnmale, die in den Gehweg eingelassen sind. Sie liegen vor den Wohnorten, wo die Opfer vor ihrer Flucht, Festnahme oder Deportation zuletzt gelebt haben. Die Stolpersteine sind ein Projekt des deutschen Künstlers Gunther Demnig; der erste Stein wurde 1992 von dem Künstler verlegt.