Gegen Einsamkeit in Corona-Zeiten

Die Menschen beim „Schnëss-Telefon“ haben immer ein offenes Ohr

Seit mehr als einer Woche befindet sich Luxemburg wegen der Corona-Pandemie im Krisenmodus. Die Bürger sollen ihr Zuhause nur noch wenn unbedingt notwendig verlassen. Soziale Isolation und die Vereinsamung von Menschen, die alleine wohnen, sind mögliche Folgen. Senioren sind hierbei besonders betroffen. Die Initiative „Schnëss-Telefon“ versucht dem entgegenzuwirken.

Die Menschen beim „Schnëss-Telefon“ haben immer ein offenes Ohr

Vor allem die jüngeren Generationen greifen in diesen Tagen vorwiegend auf soziale Medien und moderne Kommunikationsmittel zurück, um weiterhin Kontakt mit Familie, Freunden und Bekannten zu halten – etwas, das nicht allen Senioren möglich ist, da sie kein Smartphone oder keinen Zugang zum Internet haben. „Als ich eine Pressekonferenz der Familienministerin hörte, wurde ich mir erst dieser Problematik bewusst. Da ich gerne mit Menschen plaudere, kam ich schnell auf die Idee mit dem ‚Schnëss-Telefon’. Meine Tochter, die Psychologie studiert, war auch sofort begeistert und bot spontan Unterstützung an. Momentan helfen neben meiner Tochter, ihrer besten Freundin und mir noch vier weitere Personen aus meinem Bekanntenkreis“, erzählt der 56-jährige Renter Daniel Rinck dem Tageblatt.

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