Ausstellung

Die Macht der Zwischentöne: Vier Künstler*innen definieren „Gossip“ neu – zwischen Luxemburg und Saarbrücken

Nach langer Pandemiepause kehrt das luxemburgisch-deutsche Kunstaustauschprogramm Artmix zurück: mit einer Doppelausstellung in Saarbrücken und Luxemburg, gleichzeitig kuratiert und bespielt von vier Künstler*innen – mit einer gemeinsamen Idee.

Künstler*innengemeinschaft (v.l.): Sophia Lökenhoff, Noé Duboutay, Hannah Mevis und Darja Linder

Künstler*innengemeinschaft (v.l.): Sophia Lökenhoff, Noé Duboutay, Hannah Mevis und Darja Linder Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Als Erstes sind da die blonden Haare. In langen Zöpfen hängen sie von der Person herab. Von ihrem Kopf, ihren Augen, ihrer Nase, ihrem Mund. Ihr ganzes Gesicht liegt versteckt hinter einem Vorhang aus geflochtenen Haaren. „Das Wertvollste an mir sind meine blonden Haare“, sagt die Stimme aus den Kopfhörern. „Ich schlage Wurzeln in deutschen Steinen.“ „Deutsche Steine“, so lautet auch der Titel dieser Videoprojektion der Künstlerin Darja Linder. Sie ist das erste Werk, das einem begegnet, wenn man die weißen Räume im zweiten Stock der Stadtgalerie Saarbrücken betritt. Linder ist eine der vier Künstler*innen der Ausstellung „Gossip: matters hard to grasp“. Eine Gruppenausstellung, geplant, kuratiert und umgesetzt von Darja Linder, Noé Duboutay, Sophia Lökenhoff und Hannah Mevis – im Rahmen des Austauschprogramms Artmix.

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