Ehrenamt

Die „Groupe de support psychologique“ gibt Unterstützung nach dramatischen Erlebnissen

Menschen in der akuten Phase von schlimmen Ereignissen zur Seite stehen – das ist die Mission der „Groupe de support psychologique“ (GSP) der Luxemburger Feuerwehr. Die Freiwilligen der Gruppe wissen, dass schon kleine Dinge in solchen Situationen Großes bewirken können. 

Mit ihren Privatautos oder einem unscheinbaren weißen Wagen fahren die Mitglieder der „Groupe de support psychologique“ zu Einsätzen. Denn Diskretion hat für sie oberste Priorität.

Mit ihren Privatautos oder einem unscheinbaren weißen Wagen fahren die Mitglieder der „Groupe de support psychologique“ zu Einsätzen. Denn Diskretion hat für sie oberste Priorität. Foto: Editpress/Tania Feller

„Wir betreuen Menschen in sehr schweren, belastenden Situationen. Oft sind sie wie erstarrt und haben teilweise ihre Fähigkeit zum Handeln verloren. Wir wollen sie stabilisieren und ihnen helfen, wieder handlungsfähig zu sein. Sie sollen auch wissen, dass sie nicht allein sind“, sagt Laurence Diederich über die Tätigkeit, die sie neben ihrem Beruf als Lehrerin ausübt. Die engagierte Frau aus Garnich ist eine von 52 Freiwilligen der „Groupe de support psychologique“ (GSP) der Luxemburger Feuerwehr. „Wir helfen den Menschen in den dunkelsten Stunden ihres Lebens“, erklärt die 42-Jährige, die bei der Gruppe die Funktion der Stellvertreterin übernommen hat. 

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