Kayl/Tetingen
Die Gemeinde erwirbt 7 Hektar Industriebrache in Tetingen
Die ehemalige Schlackenhalde in Tetingen gehört nun der Gemeinde Kayl-Tetingen. ArcelorMittal verkaufte die 7,05 Hektar große Industriebrache für 15 Millionen Euro. Der Gemeinderat stimmte dem Kaufvertrag am Dienstag geschlossen zu. Finanziert wird die Immobilie mit einem Darlehen in Höhe von 12,5 Millionen Euro.
Auf dem gekauften Grundstück sollen öffentliche Gebäude und Einrichtungen Platz finden Foto: Editpress-Archiv/Alain Richard
Der Kauf der Industriebrache wird den Haushalt der Gemeinde auf Jahre belasten, doch er stellt eine Investition in die Zukunft der Ortschaft dar. Das Gelände soll für öffentliche Gebäude und Einrichtungen genutzt werden. Sichergestellt wurde, dass der Verkäufer für die Sanierung des Geländes aufkommen werde, betonte Bürgermeister John Lorent (LSAP). Lediglich die aktuell vom Recyclingpark STEP benutzte Fläche müsste, falls erfordert, aus eigener Kraft saniert werden. Aber das dürfte vorerst nicht der Fall sein, da eine Verlegung oder eine Schließung des Parks nicht vorgesehen ist. Außerdem sei eine Sanierung erst bei tief reichenden Aushubarbeiten erfordert, betonte der Chef der technischen Dienste der Gemeinde Laurent Pelt. Der Recyclingpark benötige jedoch bloß eine versiegelte Fläche.