„Goldene Palme“ für Luxemburg
Die Auszeichnung von „Un simple accident“ ist ein Kompromiss
Die Luxemburger Koproduktion „Un simple accident“ von Jafar Panahi gewinnt in Cannes die Goldene Palme. Was sagt die Wahl aus? Kurzkritik und Einschätzung.
Der iranische Filmemacher Jafar Panahi bei der Preisvergabe in Cannes: Er erhielt die Goldene Palme für „Un simple accident“ Foto: Miguel Medina/AFP
Er hat den Goldenen Löwen von Venedig gewonnen, den Goldenen Bären in Berlin, nun gewann er die Goldene Palme: Gegen die starke Konkurrenz der Filme des Brasilianers Kleber Mendonça Filho und des Norwegers Joachim Trier, setzte sich am Ende der Iraner Jafar Panahi durch und bekam für seinen Film „Un simple accident“ in Cannes den Hauptpreis. Das Tageblatt berichtete am Samstag.