Polemik um Konferenz

Deshalb blies das Neimënster das Event „Exploiting Memory: the Holocaust and the distortion of antisemitism“ ab

„Exploiting Memory: the Holocaust and the distortion of antisemitism“: ein Konferenztitel, der eine Kontroverse rund um das Neimënster auslöste. Worum es geht, wie sich das Zentrum gegen Kritik wehrt und wem das Kulturministerium den Rücken stärkt.

Hier hätte die Konferenz von „Collectives for Palestine“ stattfinden können: das Kulturzentrum Neimënster aus der Ferne

Hier hätte die Konferenz von „Collectives for Palestine“ stattfinden können: das Kulturzentrum Neimënster aus der Ferne Foto: Editpress/Julien Garroy

„Après le refus d’une conférence, des informations incomplètes ou erronées sont apparues dans la presse et sur les réseaux sociaux“, schreibt das Team der öffentlichen Kultureinrichtung Neimënster am Donnerstag in einer Stellungnahme. Es bezieht sich dabei explizit auf einen Beitrag von Guy Rewenig („Der Minister schweigt. Oder nicht?“), der am 18. Februar im Tageblatt erschien. Der Anlass: Das Neimënster sagte die Konferenz „Exploiting Memory: the Holocaust and the distortion of antisemitism” des „Collectives for Palestine“ * und der „ANPI Lussemburgo“ (Associazione Nazionale Partigiani d’Italia) ab, nachdem es von dem Titel und der Ausrichtung der Veranstaltung erfuhr. Rewenig schreibt von Zensur und einem Maulkorb-Beschluss, das Neimënster von Vorsicht und dem Respekt gegenüber der Gedenkkultur in Luxemburg.

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