Filmfestival

Der rote Faden der Gewalt im brasilianischen Kino

Zu den Produktionen, die im Rahmen des Brasilien-Filmfestivals vom 17. bis 21. April zu sehen sind, gehört der Film „Angela“ von Hugo Prata. Mit der Gewalt in der brasilianischen Gesellschaft hat sich Brasiliens Kino seit jeher auseinandergesetzt, bei dem Thema Gewalt gegen Frauen gibt es noch einiges aufzuarbeiten.

Filmfoto aus „Angela“ von Hugo Prata

Filmfoto aus „Angela“ von Hugo Prata Copyright: Bravura Cinematografica

Brasilien inmitten der Militärdiktatur: Die Mitte der 70er Jahre prominente Ângela Dinzi wird am 30. Dezember 1976 von ihrem Freund Raul Fernando „Doca Street“ do Amaral in dem brasilianischen Badeort Búzios erschossen. In einem ersten Prozess schieben ihr die Anwälte des Täters die Schuld zu und behaupten, er habe die Tat nur zu seiner eigenen Ehrenrettung begangen. Aus heutiger Sicht ist es ein Skandal, in der Ära der Generäle und eines reaktionären gesellschaftlichen Klimas gehörte es zur bitteren Realität.

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