Vor 15 Jahren

Der letzte „richtige“ Winter: Als Luxemburg unter einer Schneedecke versank

15 Jahre ist es her, dass Luxemburg einen der schneereichsten Winter der jüngeren Geschichte erlebte. Die meisten erinnern sich sofort an das außergewöhnliche Szenario: geschlossene Schulen, lahmgelegte Bus- und Bahnverbindungen, unter der Schneelast eingebrochene Bäume – und vor allem eine Schneedecke, die in Teilen des Landes einen halben Meter erreichte. In der belgischen Eifel lagen sogar mehr als 70 Zentimeter. Der Winter 2010 war nicht nur ein landschaftliches Highlight, sondern auch ein meteorologisches Ausnahmeereignis, das so seitdem nicht mehr aufgetreten ist.

Im Ösling herrschten fast schon alpine Verhältnisse

Im Ösling herrschten fast schon alpine Verhältnisse Foto: Philippe Ernzer

Zwar setzte die erste Weißfärbung bereits am 24. November 2010 ein, doch die Entwicklung hin zu den enormen Schneemengen war alles andere als abrupt. Am 26. November wurde am Findel der erste Zentimeter Schnee gemessen. Die Schneedecke blieb in den folgenden Tagen wechselhaft: Bis Mitte Dezember schwankten die Werte an der staatlichen Messstation zwischen fünf und zwölf Zentimetern. Die Phase war geprägt von immer neuen Schneeschauern, die jedoch noch nicht auf eine außergewöhnliche Lage hindeuteten.

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