Gesellschaft

Der Staat Luxemburg und die jüdische Gemeinschaft bereinigen Nachkriegsfolgen

Mit der Unterzeichnung eines historischen Abkommens wollen der Staat und die jüdische Gemeinschaft Luxemburgs eine Reihe Probleme und Fragen aufarbeiten, die 76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges immer noch einer Antwort harren. Gemeinsam wollen sie aber auch mit einer wissenschaftlichen und erzieherischen Arbeit die Zukunft vorbereiten und Lehren aus der Geschichte ziehen.

Das unterzeichnete Abkommen soll eine Reihe von Ungerechtigkeiten beheben

Das unterzeichnete Abkommen soll eine Reihe von Ungerechtigkeiten beheben Foto: Editpress/Alain Rischard

Für Staats- und Kultusminister Xavier Bettel ist es eine Herzensangelegenheit: Sechs Jahre nachdem er sich im Namen des Staates offiziell bei der jüdischen Gemeinschaft für die im Krieg erlittenen Leiden entschuldigt hat, ging er am Mittwoch einen Schritt weiter und unterzeichnete mit den Vertretern der Jüdischen Gemeinschaft ein Abkommen „über nicht-beantwortete Fragen im Rahmen der Plünderung des jüdischen Besitzes im Zusammenhang mit der Shoah“.

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