Mobilität

Der Freizeit-Knigge: Respektvoller Umgang zwischen Radler und Spaziergänger

Mit Beginn des Frühlings nimmt auch der Verkehr auf den Luxemburger Wander- und Fahrradwegen wieder zu. Bei so vielen Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Rollerbladern bleiben Reibereien aber nicht aus. Wer darf diese Wege überhaupt nutzen? Wie sollte man sich benehmen? Das Tageblatt hat nachgefragt.

Ein blaues Schild mit Piktogrammen zeigt in der Regel, wer den Weg alles nutzen darf. Reine Radwege sind in Luxemburg eher die Ausnahme.

Ein blaues Schild mit Piktogrammen zeigt in der Regel, wer den Weg alles nutzen darf. Reine Radwege sind in Luxemburg eher die Ausnahme. Foto: Editpress/Julien Garroy

„Das kann doch nicht sein“, echauffiert sich Jean. „Seit Jahrzehnten spazieren wir über die ,Bunn' und nun soll sie nur noch den Fahrrädern vorbehalten sein?“, fährt der Hundebesitzer aufgeregt fort. Der Grund für seine Wut: Jean und sein Hund wurden bei einem gemeinsamen Spaziergang am Morgen auf ihrem üblichen Weg von zwei Radfahrern überrascht. Beide hätten ihn ohne Ankündigung von hinten überholt. Der erschrockene Hund sei daraufhin fast mit einem der Radfahrer kollidiert.

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