„Crassier“ in Differdingen

Déi Lénk: „Die Umweltbehörde spielt russisches Roulette mit unserem Trinkwasser“

Die Diskussionen um den „Crassier“ in Differdingen reißen nicht ab. Anfang des Jahres stimmten die Gemeinderäte aus Differdingen und Sanem für die Aufschüttung „Aleweier“ in der 150-Hektar-Müllhalde mit Bauschutt – dies, obwohl die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung noch nicht vorliegen. In Reaktion darauf haben „déi Lénk“ der beiden betroffenen Gemeinden am 23. Februar eine Pressekonferenz veranstaltet. Sie werfen der „Administration de l’environnement“ (AEV) „fahrlässiges“ Verhalten vor.

Der „Crassier“ ist eine 150 Hektar große Mülldeponie zwischen den Gemeinden Sanem und Differdingen

Der „Crassier“ ist eine 150 Hektar große Mülldeponie zwischen den Gemeinden Sanem und Differdingen Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Vorwürfe der „Lénk“ zur beschlossenen Aufschüttung in der Mülldeponie „Crassier“ zwischen den Gemeinden Differdingen und Sanem wiegen schwer. In ihrem Pressedossier, das sie nach der Pressekonferenz am 23. Februar veröffentlichten, steht: „Die Kommunalpolitiker waren gezwungen, eine Genehmigung für ein Projekt mit absoluter künstlerischer Unschärfe zu erteilen und damit die Folgen einer verfehlten Abfallwirtschaftspolitik zu tragen.“ Doch um welches Projekt handelt es sich eigentlich?

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