Flashback 2020
Das schwere Los von Sexarbeiterinnen während der Corona-Krise
Von März bis Mai herrschte in Luxemburg Stillstand – und auch das städtische Rotlichtmilieu bekam die Corona-Krise zu spüren. Nach Aufhebung des Lockdowns haben sich die Straßen der Stadt wieder mit Leben gefüllt, doch die Nachwirkungen sind spürbar. Im Drop-in der „Croix-Rouge“ erhalten Prostituierte, aber auch Drogenabhängige materielle, psychologische sowie medizinische Unterstützung. Travestiekünstlerin Sabrina* und die Drop-in-Verantwortliche Tessy Funck kennen die prekäre Lage des Milieus, das durch Covid-19 nun noch mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden ist. Die Krise könnte gravierende Folgen für Sexarbeiter haben.
Die rue de Strasbourg ist in ganz Luxemburg bekannt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante