Freizeit

Das „Zeltik“ ist auf dem Weg zum Familienfest mit keltischem Anspruch

Ob das Zeltik, das Düdelinger Fest der keltischen Musik, nun seine definitive Form gefunden hat, ist weiter offen. Jedenfalls kamen am Wochenende erneut weit über tausend Menschen in die Stadt, um sich den rhythmischen Klängen hinzugeben. Wie gewohnt, waren auch dieses Mal wieder Neuheiten im Programm. 

Carlos Núñez, Dauergast beim Zeltik-Festival und mehrfach ausgezeichneter Dudelsack-Künstler, scharte Musiker und Publikum um sich. Am Freitag- und Samstagabend wurde nach den Konzerten in der Düdelinger Mikro-Brauerei intensiv gejammt

Carlos Núñez, Dauergast beim Zeltik-Festival und mehrfach ausgezeichneter Dudelsack-Künstler, scharte Musiker und Publikum um sich. Am Freitag- und Samstagabend wurde nach den Konzerten in der Düdelinger Mikro-Brauerei intensiv gejammt Foto: Editpress/Alain Rischard

Das Bemühen der Düdelinger Gemeinde beziehungsweise des Organisators des Festivals, John Rech, um eine Guinness-Zapflizenz blieb erfolglos. Nicht weiter schlimm, so die Brauer der neuen Düdelinger Mikro-Brauerei auf „Neischmelz“, gleich neben dem „Centre national de l’audiovisuel“ (CNA), wo die 26. Zeltik-Auflage von Donnerstag bis Samstag stattfand. Als Alternative brauten sie, nachhaltig und lokal, Düdelinger „Rouden“ a „Schwaarzen“ – immerhin haben die Iren nicht den alleinigen Anspruch auf keltisches Kulturgut: Die heidnischen Zivilisatoren siedelten sich ebenfalls in den Grenzgebieten des heutigen Luxemburgs an und lieferten so weitblickend und Jahrtausende im voraus die Lizenz zum Brauen von charaktervollen Stouts. 

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