Brill-Platz

Das „Temporary History Lab“ sucht Zeitzeugen zum Mitmachen

Uni.lu geht auf die Menschen zu. Das „Temporary History Lab“ ihres Instituts für Zeit- und Digitalgeschichte wird sich in den kommenden Wochen Erinnerungen, Erfahrungen und Eindrücke der Menschen aus Esch und der Minetteregion anhören. Damit sollen sie zu aktiven Mitgestaltern der Geschichte der Region werden. Das Projekt ist Teil des Programms „Esch 2022“.

Das „Temporary History Lab“ im Herzen der Stadt Esch auf dem Brill-Platz, im sogenannten „Annexe22“, einem der beiden Pavillons der Örtlichkeit

Das „Temporary History Lab“ im Herzen der Stadt Esch auf dem Brill-Platz, im sogenannten „Annexe22“, einem der beiden Pavillons der Örtlichkeit Foto: Esch2022/Noëlle Schon

Geschichte, wie wir sie aus Büchern, Artikeln und Dokus kennen, wird in der Regel anhand von schriftlichen, fotografischen und digitalen Dokumenten erstellt. Historiker durchforsten dazu staatliche, private und Firmenarchive, Tagebücher und andere Quellen, aus denen Vergangenes beleuchtet werden könnte. Meist werden diese Quellen durch Aufzeichnungen von leitenden Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft, durch administrative und andere Dokumente gespeist. Nur selten jedoch wird Geschichte anhand von Zeugnissen von einfachen Menschen erstellt. Genau diesen Weg beschreitet das C2DH (Centre for Contemporary and Digital History) mit seiner Geschichtswerkstatt. Eingerichtet wurde das „Temporary History Lab“ im Herzen der Stadt Esch auf dem Brill-Platz (heute place de la Résistance), im „Annexe22“, einem der zwei Pavillons der Örtlichkeit.

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