Perspektivlosigkeit

Das Schloss Sanem hat eine reiche Vergangenheit und eine leere Zukunft

Schloss Sanem und seine Parkanlage sehen auf den ersten Blick gepflegt aus. Doch der Zahn der Zeit nagt im Verborgenen. Seit 2016 stehen die Gebäude leer. Renovierung und Modernisierung würden viel Geld kosten. Wohl auch deshalb tut man sich schwer damit, die Anlage, die seit 1972 im Besitz des Staates ist, einem neuen Zweck zuzuführen. An der Perspektivlosigkeit ändert auch die Begeisterung von Kulturministerin Sam Tanson und Tourismusminister Lex Delles fürs Schloss bisher scheinbar nichts. Ein Überblick.

Schloss Sanem: Seit 2016 steht das stattliche Anwesen leer. Auch der Besuch von Kulturministerin Sam Tanson und jetzt im Januar von Tourismusminister Lex Delles zeigt keine neue Perspektive. 

Schloss Sanem: Seit 2016 steht das stattliche Anwesen leer. Auch der Besuch von Kulturministerin Sam Tanson und jetzt im Januar von Tourismusminister Lex Delles zeigt keine neue Perspektive.  Foto: Editpress/Claude Lenert

Nein, von den Arbeiten auf dem gesperrten Zufahrtsweg ab der rue d’Esch sollte man sich nicht täuschen lassen. Mit dem Schloss haben sie nämlich nicht direkt etwas zu tun. Hier werden einfach nur Leitungen verlegt.

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