Trockenes Luxemburg
Das Regendefizit verschärft sich weiter
Das Regendefizit dieses außergewöhnlichen Jahres wächst weiter. Die vergangene Woche hat einmal mehr gezeigt, wie hartnäckig sich das Muster hält: Wenn Regen angedeutet wird, kommt am Ende meist weniger an als erwartet.
Ab Mittwoch ist auch kalendarisch Herbst, doch Regen bleibt größtenteils aus Foto: Guido Romaschewsky
Die Kaltfront vom Sonntag zog zwar durch, hinterließ aber kaum Spuren. Der Regen begann im Norden des Landes und verlor auf dem Weg in den Südosten zusehends an Kraft. Spitzenreiter war die ASTA-Wetterstation in Wintger mit 2,4 Litern pro Quadratmeter, gefolgt von Mamer mit 2,3 Litern. Am trockensten blieb Grevenmacher mit gerade einmal 0,1 Litern. Dass die gemessenen Werte von Nord nach Süd kontinuierlich abnahmen, erzählt die Geschichte einer Front, die schlicht zu schwach war, um wirklich etwas zu bewirken. Am Samstag hatte Reckingen mit 24,9 Grad noch knapp an einem meteorologischen Sommertag gekratzt. Der Sonntag fühlte sich dann ganz anders an, grau und feucht, ohne dass dabei nennenswerte Mengen zusammenkamen.