Stöbern, lesen, tauschen

Das Prinzip Bücherschrank ist in vielen Gemeinden angekommen

Ein Krimi rein, ein Kinderbuch raus: Die „Bicherschief“ sind kleine Schatztruhen am Straßenrand. In Luxemburg finden sich immer mehr dieser bunten Bücherschränke – und jeder erzählt seine eigene Geschichte.

In Berburg (Gemeinde Manternach) befinden sich die Bücher in einer alten Telefonkabine

In Berburg (Gemeinde Manternach) befinden sich die Bücher in einer alten Telefonkabine Foto: Gemeinde Manternach

Manchmal entdeckt man sie eher zufällig – unscheinbar an einer Straßenecke, vor dem Rathaus oder mitten im Park: kleine Schränke voller Bücher. Wer vorbeigeht, darf stehen bleiben, stöbern, ein Buch mitnehmen oder selbst eines hineinstellen. Diese offenen Tauschbibliotheken, in Luxemburg meist „Bicherschief“ genannt, folgen einem einfachen Prinzip: teilen statt horten. Sie laden dazu ein, Geschichten weiterzugeben und Literatur allen zugänglich zu machen – ganz ohne Ausweis, Öffnungszeiten oder Gebühren.

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