Esch

Das Ende eines Industriedenkmals: Vor fünf Jahren begann der Abriss der „Keeseminnen“

Vor genau fünf Jahren waren die Tage der „Keeseminnen“ der früheren Brasseur-Schmelz in Esch definitiv gezählt. Auch eine Protestkundgebung von Denkmalschützern am 30. April 2020 konnte nicht mehr verhindern, dass den historisch bedeutenden Erzbunkern der Garaus gemacht wurde. Heute steht nur noch das Stahlgerippe, das in das neue Stadtviertel „Rout Lëns“ integriert werden soll.

Das Stahlgerippe der „Keeseminnen“ blieb schlussendlich stehen. Mit den eigentlichen Erzbunkern hat das allerdings kaum etwas zu tun. 

Das Stahlgerippe der „Keeseminnen“ blieb schlussendlich stehen. Mit den eigentlichen Erzbunkern hat das allerdings kaum etwas zu tun.  Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Die Gemeindeverantwortlichen und das Kulturministerium hatten die „Keeseminnen“ der ehemaligen Brasseur-Schmelz nicht unter Denkmalschutz gestellt. Und die Verfechter der Industriekultur reagierten 2020 erst, als es schon zu spät war. Und so wurde vor genau fünf Jahren das Ende der früheren Erzbunker eingeleitet. Der definitive Abriss erfolgte im September, und auch er verlief nicht ohne Misstöne.    

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