Mersch

Das „Agrocenter“ ist verschwunden, aber die Erinnerung bleibt

Über 60 Jahre lang war der 45 Meter hohe Getreidesilo am Bahnhof eines der Wahrzeichen von Mersch gewesen. Mit dem Abriss des „Agrocenter“ ist nun auch architektonisch wieder ein Teil unserer Industriegeschichte für immer verschwunden. Das „Centre national de l'audiovisuel (CNA)“ in Düdelingen widmet in einer Ausstellung mit Bildern des luxemburgischen Fotografen Christian Aschman diesem Relikt des wirtschaftlichen Aufschwungs unseres Landes ein stilles Vermächtnis.

Die Ausstellung Hors-Champs ist noch bis zum 29. November geöffnet

Die Ausstellung Hors-Champs ist noch bis zum 29. November geöffnet

2018 begann Christian Aschman damit, auf dem weitläufigen Gelände der 30 Hektar großen Industriebrache zu fotografieren. Der Auftrag des CNA war, ehe die Abrissbirne kommt, die Gebäude wie der hohe Getreidespeicher, das Futtermischwerk, das Schlachthaus oder auch die ehemalige Milchpulverfabrik ein letztes Mal zu dokumentieren und somit wenigstens in Bildern für die Nachwelt zu erhalten. Auf dem besagten Gelände soll künftig ein neues Wohnviertel entstehen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Tradition in der Hauptstadt

Die Schlussprozession beendet am Sonntag die Oktav

Luxemburg-Stadt

„Stater Maart“ fällt am Samstag aus

;