Rockhal
Das 8. MooFest avanciert zur Institution
MooF sind zu einer Kultband geworden, die seit 1992 Luxemburgs Konzerthallen unsicher macht: unkonventionell, nicht einordbar – irgendwo zwischen Black Sabbath und den Beatles, Deep Purple und Volbeat herumschwebend – immer auf Luxemburgisch und seit jeher als Botschafter für Newcomer-Bands und Charity unterwegs. Am vergangenen Samstag fand das jährliche MooFest bereits zum 8. Mal statt, dieses Mal in der Rockhal in Esch … und einer verließ es mit dem originalen Simca-Auto von Thierry van Werveke.
MooF hatte zu dem 8. Festival wieder befreundete Bands eingeladen Foto: Tania Feller
Erneut tat sich MooF mit der „Fondation Thierry van Werveke“ zusammen und stellte diese 8. Edition auf die Beine. Wie immer waren die Prinzipien klar: Der gesamte Umsatz wird an eine karitative Organisation gespendet, die wiederum einen eigenen Stand betreibt und das anwesende Publikum über ihre Missionen unterrichtet. Die Stiftung van Werveke unterstützt beispielsweise „junge Troublemakers“ – das heißt, junge Menschen, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen und denen es aufgrund ihrer angespannten sozialen oder finanziellen Situation unmöglich ist, Projekte auf die Beine zu stellen. Hierfür verzichtet jeder Künstler bzw. jede Band auf die gesamte Gage und es wird von MooF Wert darauf gelegt, Newcomern ebenso wie „alten Hasen“ die Chance zu geben, ein Set zu präsentieren, mit den professionellen Möglichkeiten einer Rockhal, die das gesamte Equipment sowie die Lokalität zur Verfügung stellt und produktionstechnisch begleitet. Besonderes Schmankerl dieses Jahr war zudem die Versteigerung des originalen Simca-Autos von Thierry van Werveke aus der gleichnamigen Expo, die im CNA („Centre national de l’audiovisuel“) in Düdelingen stattfand.