Forensische Medizin

„DNA ist kein Allheilmittel“: 15 Jahre forensische Spurensuche am LNS

Seit 15 Jahren unterstützt die forensische DNA-Einheit des LNS die luxemburgische Justiz. Zu diesem Jubiläum gab sie Einblick in ihre Arbeit – und in die Grenzen der Methode.

Besucher informieren sich an Plakaten und Erklärungstafeln über die Arbeit des LNS

Besucher informieren sich an Plakaten und Erklärungstafeln über die Arbeit des LNS Foto: Laura Krambs

Ein Einbruchszimmer, eine Türklinke, ein Werkzeug, eine Flasche: Auf den ersten Blick sieht der Tatort im „Laboratoire national de santé“ (LNS) aus wie ein Spiel. Doch anhand des Modelles demonstrierte die DNA-Einheit am Samstag, wie aus kleinsten Spuren Hinweise für die Justiz werden können. „Im Allgemeinen kann jeder Gegenstand, der berührt wurde, DNA tragen“, erklärt Dr. sc. Elizabet Petkovski, die Leiterin der Einheit.

Wer Forensik-Krimis wie „NCIS“, „Bones“ oder „Dexter“ schaut, kennt die forensische Spur oft als entscheidenden Moment für die Aufklärung des Falles. „Forensische Medizin ist in der Realität viel komplexer“, betont Dr. Thomas Dentzer, Direktor des LNS. Forensik liefert sorgfältig interpretierte, wissenschaftliche Gutachten, keine schnellen Gewissheiten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

„Idealerweise 32 Spezialisten“

Wie Grundschulkinder in Echternach mentale Stärke lernen