Mordfall Ana Lopes

DNA-Untersuchungen lassen keine eindeutigen Hinweise auf den Angeklagten zu

Am 16. Januar 2017 verschwindet die 25-jährige Ana Lopes am helllichten Tag. Sie wird als vermisst gemeldet. Einen Tag nach ihrem Verschwinden wird ihre verkohlte Leiche in Roussy-le-Village (F) in einem ausgebrannten Auto entdeckt. Die Ermittler vor Ort sind über den Zustand der Leiche schockiert. Die Hinweise deuten schnell auf ihren ehemaligen Lebensgefährten. Die Anklage wirft dem Mann Mord vor.

Am 12. Februar 2017 fand eine „Marche blanche“ in Erinnerung an die ermordete Ana Lopes statt

Am 12. Februar 2017 fand eine „Marche blanche“ in Erinnerung an die ermordete Ana Lopes statt Foto: Editpress/Alain Rischard

Im Prozess um den Mord an Ana Lopes hat am Mittwoch die Expertin aus dem Staatslabor, Dr. Elisabet Petkovski, ausge­sagt. Es nahm eineinhalb Stunden in Anspruch, bis sich folgendes Bild ergab: Bei der Blutlache am Boden und  den Blutspritzern an einer Mauer am mutmaßlichen Entführungsort handelt es sich sehr wohl um das Blut von Ana Lopes. Bei anderen DNA-Spuren wie am Klebeband, Bindekabel oder an der McDonald’s-Tüte, die am Tatort sichergestellt werden konnten, handelt es sich um sogenannte Mischspuren, um Spuren also, die von mindestens zwei Personen verursacht worden sind. Für die Verteidigung gibt es vor allem bei den Mischspuren Unklarheiten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

LUGA

Verantwortliche zeigen, was von der Gartenschau bleibt

„Ohne Geschäfte keine Kunden“

Das sagen Ladenbetreiber über die Probleme im „Garer Quartier“

;