Tanz

Choreografierte Widerstandskraft: Das Trois C-L eröffnet die neue Saison im Zeichen der Freiheit

Zwischen kulturpolitischen Hürden und kreativer Aufbruchstimmung schlägt das Trois C-L ein neues Kapitel auf. Mit Fantasie und Höhepunkten beweist die „Maison pour la danse“, dass zeitgenössischer Tanz weit mehr als nur Ästhetik ist.

Lebendiger Ort der Diversität: Bernard Baumgarten, der künstlerische Leiter des TROIS C-L | Maison pour la danse, vor der markanten gelben Fassade der Banannefabrik. Die Einrichtung kündigt für die neue Spielzeit ein vielfältiges Programm im Zeichen der künstlerischen Widerstandskraft an

Lebendiger Ort der Diversität: Bernard Baumgarten, der künstlerische Leiter des „Trois C-L | Maison pour la danse“, vor der markanten gelben Fassade der Banannefabrik. Die Einrichtung kündigt für die neue Spielzeit ein vielfältiges Programm im Zeichen der künstlerischen Widerstandskraft an. Foto: Deborah Rimi

Der künstlerische Leiter Bernard Baumgarten erläutert dem Tageblatt die ambitionierten Pläne, die das Trois C-L in dieser Saison prägen, und stellt drei absolute Highlights vor, welche die Vielfalt der europäischen und nationalen Tanzszene widerspiegeln. Seit der Umstrukturierung zu einer öffentlichen Einrichtung im Jahr 2024 hat sich das Haus in der Banannefabrik endgültig als unverzichtbare Tanzschmiede etabliert.

„Das Trois C-L ist kein Theater im klassischen Sinn mit einem Jahresprogramm, sondern vielmehr ein kreatives Fundament, in dem Recherche, Proben und Premieren Hand in Hand gehen“, so Baumgarten. Sichtbar wird dies unter anderem durch das „3 du Trois“, Vorstellungen von „Hors Circuits“ sowie besondere Festivalmomente. Hier greifen alle Prozesse nahtlos ineinander, während sowohl Nachwuchstalente als auch etablierte Namen gefördert werden. Der Leiter betont dabei stets die immense Bedeutung der internationalen Vernetzung sowie die Erschließung neuer Zuschauerkreise, um den zeitgenössischen Ausdruck noch fester im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern.

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