Coronavirus
CHEM führt „Teleuntersuchungen“ für Notfallärzte ein
Die Coronakrise stellt das Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Das Escher Krankenhaus CHEM will es den Menschen nun mithilfe von „Teleuntersuchungen“ ermöglichen, notärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, ohne dass sie vor Ort erscheinen müssen.
Notfälle können nun auch per „Teleuntersuchungen“ aufgenommen werden Foto: Tageblatt-Archiv
„Wer kann, soll zu Hause bleiben“, das ist aktuell das Credo, das von den Behörden immer wieder wiederholt wird. Das gilt besonders für Menschen, die zu den sogenannten Risikogruppen gehören. Außerdem befinden sich mehrere hundert Menschen in Luxemburg in Quarantäne. Was tun, wenn diese Menschen einen medizinischen Notfall haben? Das CHEM will Abhilfe schaffen und führt ab Mittwoch „Teleuntersuchungen“ bei Notärzten ein. Ab Donnerstag soll der Dienst von 16 bis 18 Uhr funktionieren. Sollte es eine große Nachfrage geben, könne man die Zeiten künftig auch ausweiten.