Kopf des Tages
CHEM-Generaldirektor Hansjörg Reimer und das Warten auf Corona-Patienten
CHEM-Generaldirektor Hansjörg Reimer
CHEM-Generaldirektor Hansjörg Reimer ist kein Schwarzseher, aber die Corona-Krise bereitet ihm doch etwas Kopfzerbrechen Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Hinter der Sicherheitsschleuse mit Desinfektionsmittelspender und Fiebermessung ist nichts wie sonst. Die Flure und Wartesäle im CHEM, einem der beiden Escher Krankenhäuser, sind gespenstisch leer. Die Kantine hat geschlossen. Der Generaldirektor sitzt im obersten Stockwerk in seinem Büro. An der Wandtafel steht auf Kindeshöhe „Der beste Papa der Welt“ geschrieben. Die Sicht aus dem Fenster reicht über Esch, alte Industrieanlagen und das Zementwerk bis hin zur Schifflinger Kirche im Hintergrund.