„Heen huet sech ni ginn“

Bronzeskulptur bei „Stäreplaz“ erinnert an Widerstandskämpfer Raymond Petit

Auch wenn sein Elternhaus an der route d’Arlon inzwischen abgerissen ist, soll Raymond Justin Petit nicht vergessen werden – so hat es seine Familie mit der Stadt Luxemburg vereinbart. Seit Donnerstag erinnert nahe der place de l’Étoile ein fünf Meter hohes Kunstwerk an den Resistenzler.

Lydie Polfer (DP), Bildhauer Raymond J‑M. Petit und Lex Roth (v.l.) enthüllten am Donnerstag die neue Skulptur

Lydie Polfer (DP), Bildhauer Raymond J‑M. Petit und Lex Roth (v.l.) enthüllten am Donnerstag die neue Skulptur Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Raymond Petit war der beste Kamerad meines Bruders Henri. Er hat sich in einem von der Gestapo umzingelten Haus erschossen, um später nicht unter Folter seine Freunde der LPL zu verraten“, erzählte der Autor, Förderer der Luxemburger Sprache und frühere Lehrer Lex Roth am späten Donnerstagmorgen bei der Einweihung der Skulptur „Le Flambeau“. Die fünf Meter hohe Statue in Form einer Fackel nahe der Stäreplaz ist kaum zu übersehen.

Haus inzwischen abgerissen

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