Hôpitaux Robert Schuman
Brief beklagt Mobbing und Erpressung – Krankenhausgruppe kündigt „juristisches Nachspiel“ an
Ein Arzt kritisiert in einem anonymen Brief die „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) und schreibt von Erpressung und Mobbing, die für das HRS-Personal zum Alltag geworden seien. Die HRS-Gruppe will nun juristische Schritte einleiten.
Die HRS-Gruppe wird im anonymen Brief heftig kritisiert Foto: Editpress/Julien Garroy
Laut Tageszeitung Wort erhebt ein „bereits sehr lange am Hôpitaux Robert Schuman (HRS) angestellter Arzt“ in einem Brief an das „Collège médical“ heftige Vorwürfe gegen den Vorstandsvorsitzenden Jean-Louis Schiltz und den medizinischen Direktor Dr. Gregor Baertz. Die Rede sei von Erpressung und Mobbing, die für das HRS-Personal zum Alltag geworden seien. Baertz wird dabei als „Directeur Hire and Fire“ betitelt, der die Ärzte entlasse, die nicht der Vision des Verwaltungsrats entsprächen. Baertz soll laut Medienberichten den Generaldirektor Dr. Claude Schummer ersetzen.