„Brideler Stuff“ erntet Shitstorm für geschmacklosen Post
Das Leiden von Asylanten ist nichts, worüber man Witze machen sollte – auch nicht angesichts der Corona-Krise. Diese Lektion musste die „Brideler Stuff“ am Montagabend auf die harte Tour lernen.
Symbolfoto: Editpress-Archiv
Das ging wohl nach hinten los! Das Restaurant „Brideler Stuff“ hat am frühen Montagabend einen heftigen Shitstorm geerntet. Ursache dafür war ein Facebook-Post, in dem das Restaurant den bürokratischen Aufwand, um ein Café besuchen zu können, mit der Einreise von Asylanten verglichen hat – ein Scherz, der nach hinten losging. Viele Facebook-Nutzer kommentierten den Post – 150 in einer knappen Stunde – und zeigten sich entrüstet über die geschmacklose Aussage des Restaurants. Zu den Kommentierenden gehörte auch der Abgeordnete Sven Clement von der Piratenpartei. Er bedauerte das Personal, da es durch solch eine „dumme Aktion“ des Geschäftsführers riskiere, die Arbeit zu verlieren. Clement schrieb, dass er aufgrund dieses „rietsen Dünnpfiffs“ das Restaurant fortan nicht mehr besuchen werde.