Gemeindewahlen

Bollwerk der CSV: Ein Blick auf Hesperingen

Die Gemeinde im Südosten der Hauptstadt ist eine Hochburg der Christsozialen. 2017 erlangte die CSV dort mit über 45 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Einen schweren Imageschaden erlitt die Gemeinde durch die Veruntreuungsaffäre von 2019. Ob dies allerdings genügt, um der Partei ihre Vormachtstellung streitig zu machen, ist fraglich.

Bollwerk der CSV: Ein Blick auf Hesperingen

Foto: Editpress/Julien Garroy

Angesichts der Ergebnisse, die die CSV seit Jahrzehnten in der südöstlichen Randgemeinde von Luxemburg-Stadt verbucht, ist der Ausdruck „Hochburg“ mehr als zutreffend. Seit mehr als 50 Jahren kennt die Ortschaft nur CSV-Bürgermeister. Doch nicht nur das: Bei den beiden vorherigen Gemeindewahlen (2017 und 2011) gelang es der Partei, ihr schon beachtliches Ergebnis der vorherigen Wahlen noch zu verbessern. 2005 errang sie sechs Sitze, 2011 waren es sieben, und 2017 dann acht und damit die absolute Mehrheit. Die Mannschaft um Bürgermeister Marc Lies erlangte mit 45,76 Prozent landesweit das viertbeste Resultat einer CSV-Liste.

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