Wetterausblick für Luxemburg
Bis zu 28 Grad am Sonntag – doch die Nächte bringen fast Frost
Der Herbst hat begonnen, doch das Wetter hält sich nicht daran. Das Wochenende bringt steigende Temperaturen, während der Regen einmal mehr das Nachsehen hat.
Sommerliche Mosel im späten September Foto: Editpress/Guido Romaschewsky
Die Großwetterlage bleibt von Hochdruckeinfluss dominiert. Am Freitag liegen die stärksten Hochdruckkerne über Österreich und Südfrankreich, ein kleines Tief über dem Westen Frankreichs hat kaum Einfluss. In der Nacht auf Samstag schleicht sich diese schwache Tiefdruckzone von Nordwestfrankreich bis hinauf in den skandinavischen Raum heran, was tagsüber etwas mehr Bewölkung bringt. Regen ist dabei nach aktuellem Stand nicht zu erwarten, und wenn doch, dann handelt es sich um eine so minimale lokale Ausnahme, dass sie der Natur nichts bringen würde. Dahinter folgt bereits das nächste Hochdruckgebiet, das am Sonntag über Polen ankommt und weite Teile des europäischen Kontinents unter seinen Einfluss nimmt. In Kombination mit Tiefdruckgebieten über dem Südwesten des Kontinents und dem Atlantik entsteht dabei eine stabile südwestliche Strömung, die spätsommerliche Luftmassen zu uns lenkt.
Der Freitag startet nach Auflösung lokaler Nebelfelder sonnig und bleibt es den ganzen Tag. Der Samstag zeigt sich etwas wolkiger durch die besagte Tiefdruckstörung, bevor der Sonntag wieder freundlicher wird, wobei am Abend erneut Wolken aufziehen könnten. Die Temperaturen steigen von Tag zu Tag spürbar an. Freitag sind 19 bis 24 Grad möglich, Samstag 21 bis 26 Grad und Sonntag 23 bis 28 Grad. Der Kontrast zu den Nächten ist dabei bemerkenswert: In der Nacht auf Samstag sind lokal 1 bis 4 Grad möglich, auch in der Nacht auf Sonntag sind Tiefstwerte um 5 Grad nicht ausgeschlossen. Ein klassisches Herbstmuster also, bei dem die Tage angenehm warm bleiben, die Nächte aber deutlich abkühlen.