Esch

Bewegung im Dossier „Keeseminnen“, doch die Zeit scheint abzulaufen

Momentan stehen die Bagger still, doch zum Ende des Kollektivurlaubs am 24. August könnten die Abrissarbeiten auf dem Terres-Rouges-Gelände in Esch weitergehen. Hier soll mit der „Rout Lëns“ ein neues Stadtviertel entstehen. Ins Dossier um den Erhalt der „Keeseminnen“ ist zuletzt zwar Bewegung gekommen, vor einer Zerstörung geschützt sind sie aber nicht. Im Gegenteil.   

So sieht das Terres-Rouges-Gelände momentan aus der Vogelperspektive aus. Die „Keeseminnen“ befinden sich links unten.

So sieht das Terres-Rouges-Gelände momentan aus der Vogelperspektive aus. Die „Keeseminnen“ befinden sich links unten. Foto: Editpress/Claude Lenert

„Wir haben Angst, dass vom Sommerloch profitiert wird, um die ‚Keeseminnen‘ endgültig dem Erdboden gleichzumachen“, sagt Denis Scuto vom „Centre national de la culture industrielle“ (CNCI). Die Sorge ist nicht ganz unbegründet, denn schon während des Corona-Lockdowns hatte ArcelorMittal Ende April quasi klammheimlich begonnen, die „Keeseminnen“ abzureißen. Am 30. April hatte es deswegen eine Protestkundgebung von Escher Bürgern gegeben.

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