E Bléck duerch d’Lëns
Bettemburg erinnert an seine Befreier: „Fir datt och déi kommend Generatioune fir ëmmer d’Fräiheetssonn kënne gesinn“
Vier lange Jahre litt Luxemburg unter dem nationalsozialistischen Terrorregime. Am 11. September 1944 endete die Besatzungszeit für Bettemburg mit der Ankunft der ersten US-Amerikaner. Heute, 80 Jahre nach der „Libératioun“, ehrt Bettemburg seine Befreier und erinnert anhand eines offiziellen Gedenkweges an die dunkelsten Stunden seiner Geschichte.
Die Mannschaft eines US-Spähwagens wird von den Bettemburgern begrüßt Foto: Archiv Gemeinde Bettemburg
Am 3. September 1944 bewegten sich zahlreiche Menschenkolonnen auf Fahrrädern oder eilig zusammengekarrten Wagen durch die Ortschaft. Sie alle hatten ein Ziel vor Augen: sich schnellstens „Heim ins Reich“ abzusondern. Neben diesen lokalen Kollaborateuren verließen auch große Teile der NS-Verwaltung, darunter Gauleiter Gustav Simon, Anfang September das Land. Sie alle flüchteten vor dem bevorstehenden Anmarsch der Alliierten.