Automobilmarkt
Bedienung der Wagen wird jetzt per Chat erklärt
Die Coronavirus-Krise hat auch den Automarkt heftig erwischt. Die Vorführungsräume und Werkstätten mussten von einem Tag auf den anderen schließen. Wie versucht die Branche, die schwierige Lage zu meistern? Wir haben uns mit einem Autohändler aus Mersch unterhalten.
Die Prozeduren und Prozesse bei BMW Schmitz wurden vereinfacht Fotos: BMW Schmitz
Im Showroom von BMW Schmitz, zu dem sich in normaleren Zeiten viele Autoliebhaber begeben, um sich die neusten Modelle der deutschen Marke hautnah anzusehen, herrscht im Augenblick gähnende Leere. Und auch in den Werkstätten ist weniger los als sonst. Man merkt sofort: Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Automobilbranche aus – und trifft sie hart. „Als am 15. März der Lockdown angekündigt wurde, war uns sofort klar: Wir müssen umdenken”, erklärt Geschäftsführer Bernd Fuhrmann. Bereits an jenem Sonntagabend sagte man 48 Kunden, die am darauffolgenden Tag einen Termin hatten, ab. Am Montag blieb das Autohaus dann auch geschlossen. Die Firmenleitung versammelte sich, um über die nächsten Schritte und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu diskutieren. Ab Dienstag funktionierte nur noch ein Notdienst. Alle Kunden, die einen Termin hatten, wurden hierüber informiert.