Geldwäscheverdacht
Bankverbindungen zur Verfügung gestellt: In Luxemburg wurden zehn „Geld-Esel“ festgenommen
Menschen, die mutmaßlich zugelassen haben, dass über ihre Bankverbindungen kriminelle Machenschaften betrieben wurden, sind in Luxemburg festgenommen worden. Die Polizei ruft dazu auf, bei verlockenden Angeboten Vorsicht walten zu lassen.
Großspurige Angebote im Internet haben selten einen seriösen Hintergrund Foto: Pixabay
Im Zusammenhang mit zahlreichen Fällen von betrügerischen E-Mails, deren Verfasser auf persönliche Daten aus sind („Phishing-Mails“) und „Enkeltrick“-Betrügern sind zehn mutmaßliche „Money Mules“ festgenommen worden. Mit dem Begriff, der etwa mit „Geld-Transport-Esel“ übersetzt werden kann, sind Menschen gemeint, die den Drahtziehern hinter den Gaunereien ihre Bankkonten oder -karten zur Verfügung stellen – nicht immer im vollen Wissen, wozu ihre Bankverbindungen genutzt werden.