Petingen/Käerjeng

Ausschuss: Ein Jahr nach dem Tornado sollen die Spendengelder verteilt sein

Am 9. August 2019 verwüstete ein Tornado weite Teile des Südwestens Luxemburgs. Über 600 Häuser wurden beschädigt und 19 Personen verletzt. Die Opfer erhielten etliche Hilfen von Staat und Gemeinde. Auch ein Spendenaufruf hatte großen Erfolg. Ein Begleitausschuss sollte festlegen, wie das dort gesammelte Geld verteilt wird. Am 3. Juni trafen sich die Mitglieder des Gremiums.

Die Arbeiten an den beschädigten Häusern sind quasi abgeschlossen, die Verteilung der Spendengelder soll es im August sein

Die Arbeiten an den beschädigten Häusern sind quasi abgeschlossen, die Verteilung der Spendengelder soll es im August sein Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Im Rathaus von Käerjeng trafen sich unter anderem der Bürgermeister von Petingen, Pierre Mellina (CSV), der Erste Schöffe aus Käerjeng Frank Pirrotte (CSV), Mitglieder der Hilfsvereinigungen Caritas, Rotes Kreuz und „Käerjeng hëlleft“ sowie Vertreter der Sozialbüros aus Petingen und Käerjeng, um über die Verteilung der Spendengelder zu diskutieren. Der Wirbelsturm, der am 9. August des letzten Jahres über den Südwesten des Landes hinwegfegte, hatte erheblichen Schaden angerichtet. Den Versicherungsgesellschaften wurden Schäden in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro gemeldet. Dazu kamen die Entschädigungsanträge, welche die Opfer beim Familienministerium einreichen konnten. Die Einreichungsfrist lief am 1. März ab.

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