Film

Aus der Zeit gefallen: „Little Duke“ von Andy Bausch

Nach Frank Hoffmanns klamaukigem „Café Terminus“ wagt sich nun Kultregisseur Andy Bausch mit „Little Duke“ an eine weitere Kneipenfiktion, in der die steigenden Mietpreise einer immer unbewohnbarer werdenden Stadt, Drogenabhängigkeit und das Altern in einer Welt, die man immer weniger versteht, zu einem nostalgischen, sozialkritischen und persönlichen Film verdichtet werden. Der fehlende Tiefgang verleitet „Little Duke“ aber manchmal dazu, an den Debatten seiner Zeit vorbeizudiskutieren.

Schumi (Luc Feit), Stammkunde Bernie (Marco Lorenzini) und Mil (André Jung) am Tresen des „Little Duke“

Schumi (Luc Feit), Stammkunde Bernie (Marco Lorenzini) und Mil (André Jung) am Tresen des „Little Duke“ © Patricia PERIBAÑEZ

Das Little Duke ist eines dieser Irish Pubs, die einst in Luxemburg florierten, weil eine Reihe von Expats damit nicht nur ein Wirtschaftsmodell im Großherzogtum fanden, sondern mit dem Trinklokal gleich ein Stück Heimat in die Fremde importierten.

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