Péckvillercher
Auf der Jagd nach dem Bluthänfling
Am Montag findet rund um den Fischmarkt in der Hauptstadt wieder die traditionelle „Éimaischen“ statt. Seit 27 Jahren ist Romy Weydert mit ihren „Péckvillercher“ – die der Luxemburger Vogelwelt nachempfunden sind – mit dabei. Das Tageblatt hat die Künstlerin in ihrem Atelier in Hesperingen besucht.
Seit 1996 fertigt Romy Weydert „Péckvillercher“ aus Luxemburg an Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Für unzählige Besucher ist die „Éimaischen“ eine Tradition, die mit einer Sammelleidenschaft verbunden ist. Fleißig werden die aktuellen „Péckvillercher“ des jeweiligen Jahres gesammelt und zu Hause ausgestellt. Auch beim Angebot von Romy Weydert aus Hesperingen kommen die Sammler dieses Jahr wieder auf ihre Kosten. „Péckvillercher“ hat die Keramikkünstlerin eigentlich schon immer geformt, allerdings begann sie 1996 damit, die heimische Vogelwelt als Modell zu nehmen. Seit 2006 übrigens wird nicht nur das Männchen, sondern auch das Weibchen gekonnt nachgebildet. „Dieses Jahr biete ich das Paar der Bluthänflinge – auf Luxemburgisch „Fluessfénk“ genannt – an. Das Paar kostet 65 Euro. Ein einzelnes „Péckvillchen“ kostet 35 Euro“, so Weydert gegenüber dem Tageblatt. Doch es geht auch kostengünstiger. Weniger aufwendig gestaltete „Péckvillercher“ kosten bei Künstlerin zwischen zwölf und 15 Euro.