Esch/Alzette

Annexe des „Bridderhaus“ eingeweiht

Das Hauptgebäude des „Bridderhaus“, ein ehemaliges Krankenhaus, wurde bereits kernsaniert und zur Künstlerresidenz umgewandelt. Dieses Gebäude ist jetzt um einen zeitgemäßen Anbau erweitert worden, der sich harmonisch an die bestehende Bausubstanz anfügt. Wohl einmalig in der Großregion ist, dass diese neue Künstlerresidenz einen barrierefreien Zutritt und Aufenthalt für Leute mit eingeschränkter Mobilität erlaubt.

Für den Holzbau wurden zertifizierte Materialien verwendet

Für den Holzbau wurden zertifizierte Materialien verwendet Foto: Paul Huybrechts

Im Erdgeschoss des neuen Anbaus befindet sich ein größerer Raum, der künftig mit einem kleinen Restaurant als Ort der Begegnung fungieren soll und dann frei zugänglich sein wird. Angestrebt wird zudem ein pädagogisches Programm im „Bridderhaus“, das beispielsweise Schulklassen anspricht. Obwohl es eigentlich ursprünglich nicht vorgesehen war, bietet das „Bridderhaus“ einen „Safer space“ für Künstler, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Zurzeit residiert eine ukrainische Künstlerin im „Bridderhaus“, demnächst zieht eine iranische Kunstschaffende hier ein.

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