INFPC

Anlaufstelle für Wissensdurstige: Luxemburg fördert berufliche Weiterbildung in den Betrieben

1992 wurde das „Institut national pour le développement de la formation professionnelle continue“ (INFPC) ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine vom Erziehungs- und Hochschulministerium getragene öffentlich-rechtliche Einrichtung zur Förderung der beruflichen Weiterbildung insgesamt, aber insbesondere in den Betrieben. Dabei soll es nicht bloß bei hehren Appellen bleiben, auf die Kompetenzerweiterung des „Humankapitals“ zu setzen, wie Beschäftigte heute bezeichnet werden. Der interessierten Firma winken auch ansehnliche, finanzielle Anreize staatlicherseits. Mit dem INFPC will sich die öffentliche Hand auch einen genaueren Überblick über die berufliche Weiterbildung außerhalb des klassischen Schulsystems verschaffen.

Für 2021 sieht der Staatshaushalt rund 45 Millionen Euro für die Förderung der beruflichen Weiterbildung in Unternehmen vor

Für 2021 sieht der Staatshaushalt rund 45 Millionen Euro für die Förderung der beruflichen Weiterbildung in Unternehmen vor Foto: dpa/Ralf Hirschberger

Wer sich auf den Webseiten des Instituts umschaut und dabei insbesondere das Portal lifelong-learning.lu anklickt, stößt auf eine schier ungeahnte Fülle an Weiterbildungsangeboten: 9.782, Stand 8. Februar 2021, 13.45 Uhr. Die Zahl ändert fortlaufend. Sie variiere je nach Angeboten der teilnehmenden Dienstleister, sagt Anne Oswald, die für die Seite verantwortlich ist. 

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