Tierschutz
Amiavy ist auch während der Pandemie für Tiere da
Der Verein Amiavy setzt sich seit mehr als zehn Jahren in Luxemburg für das Wohl von Tieren ein. In Corona-Zeiten sieht der Verein sich konfrontiert mit vielen Menschen, die sich nach einem Haustier sehnen. Aktivistin Adela Fuentes betrachtet das mit Skepsis.
Nina lebte früher in einem kleinen Garten. Sie ist immer noch misstrauisch Fremden gegenüber. Foto: privat
Der erste Lockdown sei schlimm gewesen, berichtet Adela Fuentes. Die Tierschützerin wurde durch die Pandemie vor besondere Herausforderungen gestellt. Als im letzten Jahr viele Menschen zu Hause bleiben mussten und im Home-Office arbeiteten, anstatt ins Büro zu gehen, hat die Nachfrage nach Haustieren zugenommen. Wie die Tierasyle wurde auch der Verein Amiavy mit vielen Nachfragen nach Haustieren konfrontiert. „Die Menschen haben sich gelangweilt“, sagt Fuentes. Die Tierschützerin sieht das kritisch. Irgendwann endet die Pandemie und die Menschen kehren wieder in die Büros zurück. Dann ist das neue Haustier bis zu zehn Stunden am Tag alleine. „Wir sind vorsichtig und vermitteln Tiere nur in Haushalte, wenn wir davon ausgehen können, dass die Bewohner Zeit haben, sich um sie zu kümmern.“