Schülerartikel
Absurdität der Situation: Das Leben in Zeiten einer Pandemie
Im Rahmen einer Serie zum internationalen Tag der Pressefreiheit (3. Mai) haben Schüler im Tageblatt das Wort. Heute beschäftigt sich Anna Schroeder aus dem Lycée Robert Schuman mit dem Ansehen der Wissenschaftler.
Es scheint, als hätten viele Menschen den Sport für sich entdeckt Foto: AFP
Was noch vor einigen Monaten und Jahren als beliebte Handlung von dystopischen Weltuntergangsfilmen galt und undenkbar schien, ist nun zur bitteren Realität geworden: leere Straßen, leere öffentliche Transportmittel, leere Schulen und leere Klopapierregale. „Lockdown“, „Flatten the curve“, „Stay at home“, alles Ausdrücke, die noch vor Monaten nicht mehr als ein lahmes Schulterzucken und ein genuscheltes „Immer diese Anglizismen“ hervorgerufen hätten, werden nun von jedermann und über sämtliche Kanäle hinausposaunt. Die meisten Menschen sind brave Bürger und halten sich an die vorgeschriebenen Regeln, bleiben, falls möglich, zu Hause und machen – nun, was machen sie denn eigentlich?