Esch

54-Jähriger am helllichten Tag erstochen, Verdächtiger in Untersuchungshaft

Nach einem Messerangriff am Samstag in Esch ist ein Mann tot, der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

Polizeieinsatz mit Festnahme eines Verdächtigen vor Ort bei kriminalpolizeilicher Kontrolle

Die Polizei konnte den Verdächtigen unmittelbar vor Ort dingfest machen Foto: Editpress/Alain Rischard

Ein 54-jähriger Mann ist am Samstagnachmittag in Esch/Alzette nach einem Messerangriff gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft Luxemburg mitteilt, wurde die Polizei kurz nach 13 Uhr zur rue de Mâcon gerufen, nachdem ein Zeuge eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gemeldet hatte.

Die eintreffenden Beamten fanden den Mann leblos auf dem Boden vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte der 54-Jährige nicht gerettet werden. Sein Tod wurde noch am Tatort festgestellt. Ein 42-jähriger Tatverdächtiger wurde unmittelbar vor Ort festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Festgenommenen eröffnet – unter anderem wegen Verdachts des Mordes sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Der Dienstrichter und ein Untersuchungsrichter begaben sich persönlich an den Tatort. Die Kriminalpolizei sicherte technische und wissenschaftliche Spuren. Eine Autopsie soll die genaue Todesursache klären.

Am Sonntagmorgen wurde der Verdächtige dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass der Verdächtige bis zu einem rechtskräftigen Urteil als unschuldig gilt. (hat)

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