Steampunk-Convention
12.000 Besucher machen die Zukunftsreise in die Vergangenheit
Technik im Retro-Look, kombiniert mit der Kultur und Ästhetik des viktorianischen Zeitalters: Was in den 1980ern als literarische Strömung begann, hat sich längst zu einem neuen Kunstgenre entwickelt. Auf dem „Anno 1900“ im Fond-de-Gras konnten am vergangenen Wochenende mehr als 12.000 Steampunk-Begeisterte ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen.
Das industrielle Erbe im Fond-de-Gras war am Wochenende fest im Griff der Retrofuturisten Foto: Editpress/Tania Feller
Das historische Gelände des ehemaligen Bergbaugebiets, die Maschinenhallen sowie das Zusammenspiel der Architektur aus Stahl, Backstein und Glas boten eine perfekte Kulisse für diese ungewöhnliche Veranstaltung, eine der größten dieser Art in Europa. Hier trafen nicht nur Steampunks in ihren fantasievollen Outfits aufeinander. Auch zahlreiche Besucher in Zivilkleidung nahmen an der Veranstaltung teil und genossen die einzigartige Atmosphäre, geprägt von unter anderem der historischen Dampfeisenbahn und Dudelsack-Klängen. Mehr als 50 Künstler und Kunsthandwerker boten handgefertigten Schmuck, Kleidung und allerlei Accessoires zum Verkauf an. Zum Ambiente trugen ebenfalls die Musiker aus Luxemburg und dem Ausland bei, deren Repertoire von rockigen Klängen bis hin zu Swing reichten.