Brill und Al Esch

Esch plant zwei „Maisons de quartier“: Viele Fragen sind noch offen

In Brill und Al Esch sollen neue Anlaufstellen für Begegnung, Information und Bürgerbeteiligung entstehen. Die Opposition unterstützt die Idee grundsätzlich, kritisiert allerdings offene Fragen bei der Umsetzung.

Maison de quartier im Brill-Viertel, Gebäude 150 Boulevard Kennedy, modernes Gemeinschaftszentrum in Luxemburg-Stadt

Im Brill-Viertel soll die „Maison de quartier“ im Gebäude am Boulevard Kennedy 150 unterkommen Foto: Editpress/Cédric Feyereisen

Mit sogenannten „Maisons de quartier“ will die Stadt Esch neue Anlaufstellen für die Bewohner einzelner Viertel schaffen. Das Pilotprojekt soll zunächst im Brill und in Al Esch starten und dort den sozialen Zusammenhalt stärken. „Eine ,Maison de quartier‘ ist kein neuer Dienst der Gemeinde. Sie ist auch kein Vereinslokal, kein Kulturhaus und kein Jugendhaus“, sagte Sozialschöffe Bruno Cavaleiro (CSV) im Gemeinderat vergangenen Freitag. Vielmehr gehe es um „eine offene Tür im Viertel“.

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