Corona-Pandemie

Zweite Welle trifft Australien: Was lief in Melbourne schief?

Australien galt bisher neben Neuseeland als Musterschüler der Corona-Krise. Das Virus schien so gut wie eliminiert. Doch während Neuseeland weiterhin Corona-frei ist, erlebt Australien die zweite Welle. Problemkind ist Melbourne, das heute mehr Neuinfektionen als noch im März oder April verzeichnet. Doch aus den Fehlern der Metropole lassen sich Lehren ziehen.

Menschen warten in der Melbourner Flinders Street auf die Tram

Menschen warten in der Melbourner Flinders Street auf die Tram Foto: AFP/William West

Seit Ende dieser Woche müssen Melburnians Maske tragen, seit zwei Wochen ist die Stadt wieder im Lockdown. Doch die Zahl der Neuinfektionen ist nach wie vor hoch: 403 neue Krankheitsfälle, fünf Tote – so lautete die Bilanz im Bundesstaat Victoria, in dem Melbourne liegt, am gestrigen Donnerstag. Am Vortag waren es sogar 484 Fälle gewesen. So viele Neuinfektionen meldete die zweitgrößte Stadt Australiens nicht einmal zu Corona-Hochzeiten im März oder April.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Analyse von Andy Phippen

Die Bekämpfung von Kindesmissbrauch im Internet sollte einfacher sein

Großbritannien

Bei den Kommunal- und Regionalwahlen steht Labour vor einer Katastrophe

;