Hintergrund

Zum Jahrestag der Nawalny-Vergiftung: Der Kreml zieht die Zügel an, die Menschen reagieren mit Apathie

Ein Jahr nach der Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny werden die Freiräume für Russlands Aktivisten, Journalisten und Oppositionelle immer kleiner. Der Staat zieht die Zügel an, die Menschen reagieren mit Apathie.

Für den Kreml hat Nawalny keinen Namen: An diesem Freitag jährt sich die Vergiftung des 45-Jährigen

Für den Kreml hat Nawalny keinen Namen: An diesem Freitag jährt sich die Vergiftung des 45-Jährigen Foto: AFP/Olga Maltseva

Bei Wladislaw Sorwjonkow hatten die Polizisten in Zivil kurz vor Mitternacht geklingelt. Seine E-Mail-Adresse sei in der Spendenliste des Antikorruptionsfonds von Alexej Nawalny aufgetaucht. Der Kreml-Kritiker sitzt seit Monaten in einer Strafkolonie ein, seine Organisationen hat der Staat mittlerweile für extremistisch erklärt und verfolgt jeden, von dem er meint, dieser habe eine wie auch immer geartete Verbindung dazu.

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