Bekenntnis zur Regenbogenfahne

Zu bunt für manche Schweden

„Eine Flagge, die es wert ist, sie zu verteidigen“ heißt es bei einer neuen Imagekampagne der schwedischen Armee. Doch nicht blaugelb prangt die Fahne, die ein Soldat, das Gesicht martialisch mit Tarnfarben bemalt, in den Fäusten hält, sondern die Regenbogenfarben. Diese gelten allgemein als Symbol der LGBTQ-Bewegung.

Die schwedische Armee bekennt sich als bunteste Truppe

Die schwedische Armee bekennt sich als bunteste Truppe Foto: Shutterstock/Bumble Dee

„Es geht nicht nur darum, das schwedische Territorium zu verteidigen“, so Johannes Landström, der Kommunikationschef der Streitkräfte in Schweden. Es gehe auch um Menschenrechte, die durch die „Pride“-Flagge verkörpert würden. Zudem wolle die Armee „kristallklar vermitteln, wo sie in Wertefragen steht“, so Landström gegenüber den Medien. Denn es gibt Erklärungsbedarf um die Kampagne, die im Internet präsent ist, aber auch jüngst auf der Vorderseite der bürgerlichen Zeitung Svenska Dagbladet prangte.

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