Studie
Zerstörung tropischer Urwälder auf höchstem Stand seit 2002
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels hat die Zerstörung tropischer Urwälder laut einer Studie im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten erreicht.
Luftaufnahme eines illegalen Brandes im Amazonas-Regenwald am Ufer der BR-230 (Transamazonica-Autobahn) in der Nähe der Stadt Labrea im Bundesstaat Amazonas im Norden Brasiliens Foto: AFP
Wie die Forschungsorganisation World Resources Institute (WRI) und die University of Maryland errechneten, wurden 2024 insgesamt 6,7 Millionen Hektar tropischer Urwald zerstört und damit eine Fläche von der Größe Panamas. Dies sei der höchste Stand seit dem Beginn der Erhebung entsprechender Daten im Jahr 2002, hieß es am Mittwoch.