Myanmar

Zahl der Toten nach Erdbeben in Myanmar auf mehr als 2.000 gestiegen

In Myanmar ist Zahl der Toten nach dem verheerenden Erdbeben auf mehr als 2.000 gestiegen. Wie die Militärjunta am Montag mitteilte, wurden inzwischen 2.056 Tote und mehr als 3.900 Verletzte gezählt. Drei Tage nach der Katastrophe gab es zudem kaum noch Hoffnung, noch Überlebende in den Trümmern zu finden. Temperaturen von um die 40 Grad erschwerten die Suche nach Verschütteten und setzten auch den vielfach noch auf Hilfe wartenden Überlebenden zu.

Die Muslime im Land begingen das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan wie einen Trauertag

Die Muslime im Land begingen das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan wie einen Trauertag Foto: AFP

Die in dem südostasiatischen Land herrschende Militärjunta rief am Montag eine einwöchige Staatstrauer aus. Aus „Anteilnahme“ für die Opfer würden alle Flaggen bis zum 6. April auf Halbmast gesetzt, erklärte die Junta. Am Dienstag soll zudem eine landesweite Schweigeminute abgehalten werden. In Mandalay, der nahe dem Epizentrum des Bebens gelegenen zweitgrößten Stadt Myanmars, arbeiteten die Rettungskräfte unter besonders schwierigen Bedingungen. Die Hitze beschleunigte die Verwesung der Leichen, was auch die Identifizierung erschweren könnte.

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